Krankheitskosten 2025: Wie steigende Fehlzeiten Unternehmen belastet haben
Steigende Fehlzeiten führten 2025 zu höheren Kosten, geringerer Planbarkeit und zusätzlicher Belastung für Unternehmen.
Diese Seite gibt einen strukturierten Überblick über Ursachen und Auswirkungen.

Warum die Krankheitskosten 2025 gestiegen sind
Die steigenden Krankheitskosten im Jahr 2025 sind das Ergebnis einer bereits 2023 und 2024 deutlich zunehmenden Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) lag der Krankenstand 2024 bei durchschnittlich 20,8 AU-Tagen je Beschäftigten und insgesamt 881,5 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen.
Die wirtschaftlichen Folgen der Entgeltfortzahlung beziffert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) bereits für 2024 auf 82 Milliarden Euro.
Fehlzeiten 2025 im Überblick
Die hohen Fehlzeiten 2025 lassen sich durch drei zentrale Faktoren erklären: Ursachen, wirtschaftliche Folgen und den entscheidenden Wendepunkt im Jahr 2025.
Warum die Fehlzeiten 2025 gestiegen sind
Hauptursachen
- Psychische Erkrankungen
verursachen laut AOK-Bundesverband die längsten Ausfallzeiten je Krankheitsfall (über 30 Tage im Durchschnitt). - Muskel- und Skeletterkrankungen
zählen weiterhin zu den häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit. - Atemwegserkrankungen
führen durch saisonale Wellen regelmäßig zu hohen Fallzahlen. - Demografischer Wandel & Arbeitsintensität
verstärken Dauer und Häufigkeit von Fehlzeiten zusätzlich.
Kurzfazit:
Diese Faktoren haben sich überlagert und 2025 deutlich verstärkt.

Welche Maßnahmen 2026 entscheidend werden
Ein wirksamer Ansatz verbindet Prävention, Führung und datenbasierte Entscheidungen.
Bewegung, mentale Gesundheit und Ergonomie stabilisieren Mitarbeitende und senken Fehlzeiten nachhaltig.
Führungskräfte prägen gesunde Teams. Klarheit, Kommunikation und frühes Erkennen von Belastungen reduzieren Ausfälle nachhaltig.
Datenanalysen machen Ursachen sichtbar. Unternehmen können gezielt handeln, statt nur Symptome zu verwalten.
Klare Prioritäten, realistische Planung und effiziente Prozesse senken Dauerstress und Überlastung.
Niedrigschwellige Angebote wie Check-ups oder Coaching verhindern, dass Belastungen zu langen Ausfällen werden.
Wirtschaftlicher Nutzen
Investitionen in Gesundheit haben sich 2025 deutlich ausgezahlt – für Unternehmen, Teams und das Tagesgeschäft.

Gesundheit als strategischer Erfolgsfaktor
Bewegung als Gesundheitsfaktor
Regelmäßige Bewegung senkt nachweislich Stress, stärkt die Gesundheit und stabilisiert Teams.
2025 hat sich Firmenfitness für viele Unternehmen als wirksamer Bestandteil eines strategischen Gesundheitsmanagements etabliert.

Häufig gestellte Fragen
Hier haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zu Fehlzeiten, Krankheitskosten und betrieblicher Gesundheit zusammengefasst.
Die auf dieser Seite verwendeten Kennzahlen zu Fehlzeiten und Krankheitskosten basieren auf den jeweils aktuellsten öffentlich verfügbaren Erhebungen renommierter Institute – Stand 26.01.2026:
Entgeltfortzahlung bei Krankheit (82 Mrd. Euro):
Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln), Studie von Jochen Pimpertz, Juni 2024:
👉 Entgeltfortzahlung bei Krankheit kostet 82 Milliarden Euro
Arbeitsunfähigkeitstage & Kosten der Arbeitsunfähigkeit
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Datenstand 2024:
👉 Kosten der Arbeitsunfähigkeit
Ursachen steigender Fehlzeiten:
AOK-Bundesverband, Überblick Fehlzeiten-Report, Stand 2025:
👉 Überblick Fehlzeiten-Report der AOK
